Donnerstag, 3. Juli 2014

Alles bleibt anders!

Eigentlich sollte hier an dieser Stelle ein langer Text über Vereinbarkeit stehen. Ich hatte quasi meinen gesamten beruflichen Werdegang und dessen Vereinbarkeit mit Familie, Freunden und Hobbys aufgezählt.
Als ich jedoch gestern den Post von Anja gelesen habe, ist mir etwas bewußt geworden: Vereinbarkeit ist für mich kein Zustand, sondern ein laufender Prozeß, der ständig den sich ändernden Bedürfnissen angepasst werden muß. Und in den letzten zehn Jahren haben wir als Familie schon so viele Anpassungen vorgenommen, daß man sie beinahe nicht mehr aufzählen kann, denn: Alles hat seine Zeit.

So haben wir als Familie von "2 Erwachsene mit Fulltime-Jobs" bis zu "2 Erwachsene (einer arbeitslos, einer in Elternzeit), 3 Kinder, 1 Hund" schon viele Konstellationen durch. Vor allem in meiner Bilanz ist so einiges versammelt: Geringfügige Beschäftigung, Honorarkraft, Freiberuflerin, ehrenamtliche Tätigkeiten, teils nacheinander, einiges aber auch gleichzeitig.

Aber so sehr sich die Verhältnisse auch änderten, blieb eins jedoch immer gleich: Wenn ich das Gefühl hatte, es wird alles zuviel, der Stress nimmt überhand, oder andersherum, die Kinder werden selbständiger und brauchen weniger Aufmerksamkeit (bzw. können ihren Teil der Hausarbeit übernehmen), dann habe ich mein Arbeitspensum den geänderten Bedingungen angepasst. Denn außer dem logistischen Aufwand, den ein (weiteres) Kind mit sich bringt, ändern sich auch noch eine ganze Menge andere Bedingungen. Zwei voll berufstätige Erwachsene verursachen ja z.B. viel weniger Hausarbeit (ist ja den ganzen Tag keiner da, der was dreckig machen könnte) als eine fünfköpfige Familie mit Baby und Hund.
 
Bewußt dafür entschieden habe ich mich, nicht in Vollzeit in meinen alten Beruf (mit zwar gutem Verdienst, aber dafür auch ständigen Überstunden) zurückzukehren. Vieles von dem, was danach kam, habe ich nicht bewußt geplant, es hat sich einfach "irgendwie so ergeben". Außer netzwerken, Kontakte knüpfe und die Gelegenheit zu ergreifen, wenn sie sich bot, habe ich meist nicht viel getan.

Mittlerweile sind meine Kinder 5, 7 und 9 Jahre alt und vormittags (zumindest außerhalb der Ferien) in Schule und Kindergarten gut betreut. Zeit, mal wieder etwas zu ändern, so daß ich seit Ende letzen Jahres die Buchhaltung der AFS übernommen habe und die Projektleitung beim Kinderschutzbund irgendwann nach den Sommerferien aufgeben werde. Damit bleibt dann hoffentlich auch mal wieder mehr Zeit für Blog und Shop. Und wenn die Zeit doch nicht reichen sollte, dann wird halt wieder was geändert.

Genau so handhaben wir übrigens auch die Aufteilung der Hausarbeit: je älter die Kinder werden, desto mehr Aufgaben übernehmen sie und wenn es irgendwo hakt, werden Aufgaben umverteilt. Die Kinderbetreuung übernehme ich unter der Woche im Augenblick komplett; einfach, weil ich im Gegensatz zum Gatten von zuhause aus arbeite. Und das ist eigentlich auch das größte Problem, wenn es beruflich mal wieder irgendwo "brennt": Wenn man den Großteil seiner Arbeit zu hause erledigt, gehen die meisten Menschen (und leider auch immer mal wieder der Gatte) davon aus, daß man zwischendurch mal eben ... die Wäsche aufhängen, beim Amt anrufen, mit der Oma einkaufen gehen oder den Schulausflug begleiten kann ...Äh, nein, ich bin zwar da, aber eigentlich doch auch wieder nicht.

Nun sind wir glücklicherweise in der Lage, daß wir finanziell nicht auf ein zusätzliches Gehalt angewiesen sind, sondern mein Einkommen nur "das Taschengeld aufbessert", denn daß die gesellschaftlichen Bedingungen und die Akzeptanz für die verschiedensten Teilzeitmodelle (damit meine ich auch den kompletten Ausstieg auf Zeit) immer noch stark verbesserungswürdig sind (haha, Untertreibung des Monats ;)), darüber brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten. Wünschen würde ich mir eine komplette Wahlfreiheit für alle Familien unabhängig vom Einkommen und ohne "Mummy-.Wars".

Um unser Zusammenleben zu organisieren, sind für mich nach wie vor Flexibilität und das Schaffen von Netzwerken das A und O wenn es um Vereinbarkeit geht. Neben: Alles im Leben hat seine Zeit und : Irgendwann werde ich es ja vielleicht auch mal vermissen, wenn mir beim wichtigen Telefonat keiner mehr ins Ohr brüllt: "Maaamaaaaa, der/die hat mir Traubensaft über den Kopf geschüttet!" ?!?!?!
 
Anstoß zu diesem Post war übrigens die Blogparade von Uta und Sabrina zum Thema Vereinbarkeit. Falls ihr noch andere Blickwinkel auf das Thema lesen möchtet, stöbert doch mal rüber.

Montag, 2. Juni 2014

Orange

 Kleines Wochenend-zwischendurch-Projekt:


Endlich eine Hülle für mein neues Handy.


Dienstag, 13. Mai 2014

Mai 2014 :: 12 von 12

Ups, eigentlich ist ja jetzt schon der 13.! Aber die Fotos sind alle von gestern.
I schwör' ;o)


Die Kinder sind aus dem Haus: erstmal in Ruhe den Kaffee austrinken.


Bißchen Ordnung schaffen...


...und dann ran an die Arbeit.


Zwischendurch mal den Kalender umblättern, 


und einen kleinen Snack nehmen.


Die obligatorische Hunderunde (Suchbild: Wo ist der Hund?)


Hübsch!


Ohoh, jetzt aber schnell nach Hause!


Kleiner Mittagssnack.


Während die Kinder spielen noch ein bißchen Haushalt.
 

 Auch hier: wieder sauber!
 

 Lecker Abendessen.

So, das waren meine 12 von einem ganz normalen Montag im Hause josali.
Ich hoffe, das schauen hat euch ein bißchen Spaß gemacht.


Mehr 12er sammelt wie immer Frau Kännchen. Hier *klick*

 Gute Nacht, Eure
 

Mittwoch, 7. Mai 2014

10 Jahre...





Danke, für die letzten zehn Jahre...


...weil Du mich immer noch zum Lachen bringst
...weil Du mir immer hilfst, wenn ich mal wieder die Möbel umstelle
...weil Du mir ermöglichst, das zu machen, woran mein Herz hängt und nicht das, was ich gelernt habe (obwohl ich da deutlich mehr verdienen würde)
...weil Du nie an mir gezweifelt hast, wenn ich unsere Kinder gestillt, getragen und abgehalten habe oder sie im Familienbett schlafen durften
...weil Du Dich nie beklagst, wenn ich sage: "Ich muß für den Verein da und da hin, nimm bitte die Kinder."
...weil Du jedes Gramm an mir liebst (auch die, die zuviel sind)
...weil Du die Pflanzen im Garten auch zum zehnten mal umsetzt, wenn ich mal wieder eine neue Idee habe
...einfach weil Du bist wie Du bist!


Montag, 5. Mai 2014

Besser spät als nie (oder so)

oder: getaggt: Liebster Award

Schon vor einer gefühlten Ewigkeit (um genau zu sein, vor fast zwei Monaten) bin ich von zwei lieben Vereinskolleginnen auf ihrem Blog getaggt worden. Und wie das Leben so spielt, ist dieser Beitrag nun ein lebendiges Beispiel, worum es im Vereinbarkeitsblog von Uta und Sabrina geht: mein Post war bisher einfach nicht vereinbar mit meinem Leben 1.0 und einem 24-h-Tag.

Aber da ich die Fragen wirklich interessant fand, hier nun doch noch meine Antworten:

1. Wer ist dein Vorbild (real oder fiktiv)?

Pippi Langstrumpf. Das beste Vorbild für starke, selbstbewusste Mädchen ;). Ansonsten versuche ich mich an dieses Zitat zu halten:

Ein jeder ist dir auf irgendeinem Gebiet überlegen,
und von jedem kannst du etwas lernen.
Ralph Waldo Emerson

2. Warum bloggst du?

Weil es Spaß macht, weil es die einzige Art Tagebuch ist, die ich führe, weil ich nicht nur nehmen (schöne Bilder, Texte und Ideen anderer Blogger ansehen) sondern auch geben möchte und aus tausend anderen Gründen.

3. Was bringt dein Herz zum Singen?

Kinderlachen

4. Was sind dein/e Lieblingsbuch/-Film/-Serie/-Musik?

 Ohweia, wieviel Zeit habt ihr? Ok, ich versuche mich kurz zu fassen ;o) 

Bücher: definitiv zu viele, um sie hier aufzuzählen. Außerdem wechselt das auch von Zeit zu Zeit. Um nur mal drei zu nennen:
  • Jostein Gaarder: Sofies Welt 
  • J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe 
  • Jesper Juul: Dein kompetentes Kind

Film: auch hier: schwierig! Vielleicht "From DuskTill Dawn" oder "Dogma" ?!

Serie ist dafür ganz einfach: Buffy!

Musik: Indie bis Punk. Zum Beispiel: R.E.M, Die Ärzte, Nerf Herder, Ramones, The Clash, K's Choice...

5. Was bedeutet Vereinbarkeit für dich?

Die Beherrschung des Chaos ;o). Da mein Tag schon allein für meine Interessen und Hobbys 48 Stunden haben müsste, ist es immer wieder eine Herausforderung, (Erwerbs-)Arbeit, Haushalt, Hobbys und die Interessen von Mann, Kindern und Hund zu koordinieren (Anmerkung für den besten aller Männer: die Reihenfolge der Nennung zählt hier bitte nicht als Prioritätenliste)

6. Was ist dein liebster Tipp, wenn es um Organisation geht?

Ranglisten machen und delegieren (die Spülmaschine können auch die Kinder ausräumen, während ich mich endlich mal um Sommerreifen für die Familienkutsche kümmere)

7. Was bringt dich dazu, vor Wut an die Decke zu gehen?

Ignoranz, Dogmatismus und Prinzipienreiterei

8. Wie startet dein idealer (Arbeits-)Tag?

 Definitiv nicht vor 9 Uhr (was natürlich im normalen Alltag und mit Kindern völlig utopisch ist) mit einer guten Tasse Kaffee. Am liebsten draußen in der Sonne

9. Ohne was könntest du niemals (über-)leben?

Kaffee und Bücher

10. Warum machst du bei Blogparaden mit?

Weil es immer wieder spannend ist, sich selbst zu reflektieren und man Fragen gestellt bekommt, auf die man selbst nie kommen würde. Wie zum Beispiel die letzte:

11. Welche Frage hat dir bislang noch niemand gestellt – obwohl du die perfekte Antwort darauf parat hast?

Öhm, mit perfekten Antworten tue ich mich schwer, weil die perfekte Antwort immer nur für die jeweilige Person perfekt ist. Wobei ..... vielleicht diese hier:

"Stehen Sie an?" - " Nein, ich beobachte mit Eiern und 15 kg Gemüse im Arm das Verhalten der Kassenschlange,"

;o)

In Anbetracht der Tatsache, daß die Blogparade schon fast zwei Monate zurückliegt, verzichte ich an dieser Stelle auf weitere Fragen und die dazugehörigen Nominierungen.

Macht's Euch schön! Eure


Dienstag, 1. April 2014

Oh, tolle Farbe!


"Ist die für mich?" fragte das kleinste Kind, als es die Wolle sah, die mir beim Discounter in den Wagen gehüpft ist.

 Eigentlich sollte Osterdeko daraus werden, aber wenn das Kind diesen Blick aufsetzt...


Jetzt gibt es also etwas weniger Osterdeko und dafür einen Raglanpulli ;o)

Nach etwas abgewandelter Anleitung von hier *klick*

Und weil ich jetzt noch ein paar Runden stricken werde, wandert der Pulli zum heutigen Creadienstag.

Liebste Grüße, Eure

Dienstag, 25. März 2014

2014 :: Socken # 1

Da bei mir gerade mal wieder akute Zeitnot herrscht (wann eigentlich nicht?) und ich noch nicht dazu gekommen bin, die Fragen, die mir zwei liebe Vereinskolleginnen der AFS gestellt haben, vollständig zu beantworten (liebe Uta, liebe Sabrina: ich arbeite dran, *winke*), gibt es heute schnell mal zwischendurch das erste Paar der Socken, die sich seit Anfang des Jahres hier so angesammelt haben.



Eigentlich als Weihnachtsgeschenk für den Schwiegervater gedacht, aber dann doch erst im Januar fertig geworden:

schlicht graue Sockenwolle aus dem Fundus
Muster: Finnland: Socken mit Musterrauten für Herren aus
angepasst auf Größe 42/43.

Liebe Grüße, Eure

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