Dienstag, 29. März 2011

Sturheit

oder - wie die Primeln vor die Hecke kamen.

Es war einmal eine sehr unbedarfte Frau josali, die bestrebt war, ihr mitgeheiratetes Häuschen nett und wohnlich zu machen. Nicht nur innen, auch außen sollte es hübsch anzusehen sein. Und dazu gehörte nunmal, die unansehnlichen Pflanzen vor der Hecke zu beseitigen. Nicht nur, daß der Wildwuchs recht häßlich aussah, noch dazu ließen garstige Menschen immer wieder ihre Hunde in diesem kleinen Urwald ihr Geschäft verrichten (Pfui Teufel!!!).

Also mühten sich Herr und Frau josali redlich der Plage Herr zu werden und rupften (und hackten, und verbrannten, und fegten) jahrein, jahraus mehrmals alles Grün vor der Hecke weg. Aller Bemühungen zum Trotz wuchs jedes Jahr an der gleichen Stelle eine wunderbare, lilafarbene Primel heran und blühte was das Zeug hält.


Nachdem das nun mehrere Jahre so gegangen war, stand eines Tages Frau josali sinnend im Abendsonnenschein auf dem Gehweg und sprach zu der unzerstörbaren: "Du hast gewonnen! Wenn Du nicht weichen willst, werden wir Dir Gesellschaft verschaffen."

Gesagt, getan! Am nächsten Tag fuhr der Gatte zum Pflanzenhändler unseres Vertrauens, erwarb ca. 20 Primeln und pflanzte sie der hartnäckigen zur Gesellschaft.




Diese da, die große dunkellilafarbene da in der Mitte, die ist es ;o).
Liebe Grüße
Eure

Kommentare:

  1. wie schön das auch blumen stur sein können! hat sich doch gelohnt :o)
    lg, kirsten

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  2. hübsch :) ich liebe die natur.

    schöne grüße eli

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Ich freu' mich über nette Worte

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